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Großer Winterberg
 
  
 B e r g h o t e l  &  R e s t a u r a n t

• • • Elbsandsteingebirge
Sächsische Schweiz


Der Winterberg
... im Wandel der Zeit    

von Marc Henkenjohann               

Seit den Anfängen des Tourismus in der Sächsischen Schweiz gehört der Große Winterberg zu einem der beliebtesten Ausflugsziele des Elbsandsteingebirges. Schon Wilhelm Lebrecht Götzinger beschrieb in seiner 1812 herausgegebenen Beschreibung der Sächsischen Schweiz die Aussicht vom  Großen Winterberg  mit  sehr
 
In Auftrag gegeben und finanziert wurde das Winterberg-Bauwerk durch das Königreich Sachsen, dessen König Friedrich August II. von Sachsen es ab Fertigstellung auch als Jagdsitz nutzte. Dies belegt ebenfalls der heute noch existierende Jagdpavillon am kleinen Winterberg.  Der erste öffentliche Gastraum
begeisterten    Worten.       befand sich bis zum An-
Auch berühmte Dichter, Maler und Musiker, wie Hans Chritian Andersen, Caspar David Friedrich, Carl Maria von Weber und Richard Wagner verkehrten hier und ließen sich von der einzigartigen Gegend für ihre Werke inspirieren.
   

bau des rechten Sei-tenflügels im Jahre 1892 im I. Obergeschoss über der Küche. Versorgt wurde der Winterberg mit Pferdefuhrwerken von Schmilka über den damals noch befahr-baren Wurzelweg. Die Bediensteten   wohnten

Um 1818  entstand  auf
 
Lithographie von Lüdke, um 1850
 
während  der  Sommer-
dem Gipfel des Winterbergs ein erstes Holzhaus mit angeschlossener Gastwirt-schaft, welches später aber einem Brand, vermutlich durch Brandstiftung, zum Opfer fiel. Daraufhin wurde 1848 ein, nach den Plänen von Oberlandesbaumeister Karl Moritz Hänel, steinernes Gebäude im Schweizer Stil errichtet (siehe Bild). Als Baumaterialien dienten vordergründig die im Winterberggebiet vorkommenden Basalt- und Sandsteine. Hänels vornehmliches Schaffensgebiet lag aber seinerzeit in Dresden. Zu den bekanntesten und bedeutendsten Bauwerken, an denen er mitwirkte, zählen die Dreikönigskirche und die Sempergalerie (heute Gemäldegalerie).
 

saison im Obergeschoss des später gebauten Stallgebäudes, in dessen Erdgeschoss man neben den Pferden auch noch Schweine und Hühner hielt. Die herangeschafften Lebensmittelvorräte wurden im doppelwandigen Eishaus (jetzt Nationalparkinformationsstelle) gelagert. Der Hohlraum zwischen den Wänden wurde im Frühjahr mit Sägespänen und Eisblöcken aus dem nahegelegenen Teich befüllt und kühlte so das Innere des Hauses über den ganzen Sommer. Bis 1968 war das Anwesen stets verpachtet und wurde als öffent-liches Hotel mit Ausflugslokal betrieben. Der Winterberg erfreute sich bis hierher großer Beliebtheit unter den Schweizreisenden.

 

Berghotel & Restaurant "Großer Winterberg"
Auf dem Winterberg 1, 01814 Bad Schandau • Postfach 1120, 01812 Bad Schandau
Telefon: +49 (0) 35022 - 40050 • Telefax: +49 (0) 35022 - 43576 • E-Mail: hotelgwb@aol.com
www.elbsandstein.de • www.saechsischeschweiz.de • www.grosserwinterberg.de
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